Posts mit dem Label Reisen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Reisen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Mittwoch, 21. Oktober 2015

Wochenfund




Hej! Heute wieder ein Wochenfund am Mittwoch! Zudem ist es auch ein kleiner Tipp, wenn man mal in Münster einen guten Kaffee braucht. Die roestbar in Münster betreibt in Münster bereits mehrere Cafés. Jedes davon hat einen unterschiedlichen Charakter, die einzigen Konstanten: schönes Ambiente und guter Kaffee! Dieses dunkle Blau und dazu die Messinglampen, hach schön.
Die roestabr am Theater findet ihr in der Martinistraße 2 Ecke Hörsterstraße. In diesesm Sinne, genießt euren Kaffee ;)

Jan


Montag, 14. September 2015

Kopenhagen

Hej!

Heute mal im wahrsten Sinne des Wortes, da ich von zwei Tagen Kopenhagen wieder zurück bin. Schön war es, in der dänischen Hauptstadt. Ich war tatsächlich noch nie dort, obwohl ich mit meiner Familie mehrere Jahre nach Dänemark gefahren bin.
Meine Kurzfassung von dem Trip: Die Dänen haben es drauf, in jeglicher Form. Was Mode, Design und Lebenseinstellung eingeht.
Der Rest, der jetzt nicht weiterlesen möchte, kann sich nur noch die Fotos angucken und dann zum nächsten Blog rüberwandern. Die idyllische Stadt bietet aber mehr, als diese zwei Sätze eigentlich ausdrücken können. Die Kopenhagener sollen das glücklichste Grüppchen an Menschen auf dem Planeten sein. Doch warum ist das so?
Die Bilderflut ist in keiner richtigen Reihenfolge, Blogger behielt sich hier vor sie so zu sortieren. Waren wohl zu viel :D


Smörrebröd! Was den Japanern das Sushi, ist den Dänen ihr Schnittchen. Lecker belegt mit Fisch, Kartoffeln oder eingelegtem Gemüse, eigentlich findet man alles auf Smörrebröd (übersetzt Butterbrot), es eignet sich gut als Snack. Definitiv etwas, was ich mal Gästen darbieten möchte. Vielleicht wird es dann auch was mit selbstgebackenem Brot.


In Zeiten des Kupfertrends: Ich mag angelaufenes Kupfer noch lieber!


Der Denker. Bisher habe ich immer nur Abgüsse gesehen, so wie hier. Leider keine Zeit für große Museumsbesuche, obschon eine Man Ray Austellung in eben diesem Gebäude lockte. Aber ich muss Prioritäten setzen. Man Ray war keine.



Die beiden letzten Bilder gehören zusammen. Am ersten Abend gab es traditionelles dänisches Essen in einem kleinen Restaurant im Untergeschoss (es hieß Puk). In entspannter Atmosphäre (ein Däne würde das wahrscheinlich mit hygge=gemütlich beschreiben) gab es für mich Schweinebraten mit Kruste, Rotkohl, Kartoffeln, eingelegte Birne und braune, aber sehr leckere, Sauce. Dazu Hyldeblomst, eine Limonade, die genauso schmeckt wie Mamas Holunderblütengelee!


Ich will so ein Entlein von Hans Bolling! Aber in DK waren die noch teurer durch den Wechselkurs. Dann bestelle ich es mir doch hier. Es muss ein Foto als Erinnerung reichen.


Erstaunlich aber wahr: Diese Konstruktion im Hauptbahnhof besteht aus Holz!


Hier lacht mein Vintageherz!



Ein Cappuccino im kleinsten Hotel Kopenhagens. Notiz am Rande: Ich habe natürlich viel mehr Kaffee getrunken. Aber eigentlich überall sah man Latte Art. Das macht das Kaffeetrinken doch noch viel schöner!


Ein Laden der sowohl Vintage als auch neue Sachen anbot, der Mix macht es eben, so sehe ich das auch in meinen eigenen vier Wänden.


Warum nicht?!


Hi Dagmar!


Überall in der Stadt fanden sich durchgestylte Läden, wie dieser Conceptladen Stilleben.



Als Kopenhagen Tourist ein Musthave(dementsprechend überlaufen): Nyhafen.


Riesige Speicher säumten den Hafen.


Der königliche Anleger. Aber das wäre doch nicht nötig gewesen, extra den roten Teppich für mich auszurollen ...


Kopenhagen-Must-Have No.2: Die kleine Meerjungfrau. Man beachte die vielen Asiaten. Diese bevölkerten die gesamte Stadt, man mag fast von Invasion reden ...




Kurze Verschnaufpause im Designmuseum. Beim nächsten mal besuche ich dich wirklich, ganz fest versprochen!


Hyggelig!


In einem eher studentischen Restaurant Gavlen in Norrebro gab es Burger. Leider konnten wir das andere in der dänische Karte nicht lesen, auch mit Google Translator nicht! Dafür, das wir solange auf unser Essen warten mussten, gab es dann auch noch einen Kaffee aufs Haus.


Bye bye Kopenhagen, du warst zwar sehr teuer (Ich hab, obwohl mir so viel gefiel, fast keine Souvenirs gekauft. Das meiste gibt es hier in Deutschland günstiger. Ironie einer globalisierten Welt.), du bist definitiv eine Reise wert!

Samstag, 29. August 2015

Mjölk

Hej!

Kennt ihr das? Ihr stolpert irgendwann während eine ruhigen Nachmittags durch das Internet und findet dann eine Seite, von der ihr nie geglaubt hättet, das sie existiert? Ich bin immer wieder fasziniert von diesen Blogs, Seiten oder Shops. Sie begleiten mich intensiv für eine Zeit, prägen meinen Geschmack und lassen mich in eine andere Welt eintauchen.
Mjölk ist so eine Seite, eigentlich steht Mjölk ja für Milch im Schwedischen. Julie und John, die beiden Betreiber dieser Seite, haben auch offline einen gleichnamigen Laden in Toronto. Hier vereinen sie ihre Interessen für japanisches und skandinavisches Design. Zuletzt habe ich ihre Reisereporte aus Japan für meine eigene Reise durchgelesen. Jetzt habe ich gesehen, das Freunde von Freunden ein Interview über die kleine Familie hochgeladen hat, was mich umso mehr freut, da es momentan eher still um Mjölk geworden ist, da die beiden nun zwei Kinder haben. Auf dem Blog KITKA schreiben die beiden nämlich über Reisen, den Laden und noch vieles mehr.


Ihr Laden hat so wunderbare Dinge, die sie selbst auch täglich nutzen. Schade das Toronto nicht mal nebenan ist, sonst würde ich gerne mal einen kleinen Abstecher dorthin machen.


eine Wasserkanne


ihre eigene Publikation, mittlerweile schon No. 3


ein tolles Kaffeeset


Topfuntersetzer von Masanori Oji

alle Produkte via Mjölk 






Dienstag, 25. August 2015

Lost in Translation

Zugegeben, die Überschrift für diesen Post ist nicht sehr einfallsreich. Aber der Film von Sofia Coppola von 2003 beschreibt es ziemlich gut, wie man sich als Ausländer in Tokyo fühlt - um einen herum wabbern fremde Schriftzeichen, die eher Kunstwerken als Schrift gleichkommen. Die Straßen sind, befindet man sich nicht unbedingt in einem Wohnviertel, voller Menschen. Von überall her blinken Lichter und locken einen mit Angeboten,  Essen und Konsumartikeln.






Unter den vielen Kanjizeichen befinden sich hin und wieder Lateinische Buchstaben. Von einer Modemarke namens "Anne Sophie" ist hier die Rede. Noch nie gehört?! Kein Wunder, japanische Marken geben sich europäische oder westliche Namen um an der Exklusivität und Luxusmarken á la Gucci, Chanel und Louis Vuitton anzuknüpfen. Stolz tragen Japanerinnen, welche uns entgegenkommen eine Chaneltasche mit sich. Wo sich einst wahrscheinlich ein kleines Tüchlein oder ein Portemonnaie befand, sieht man nun Plastikverpackungen und zerrissene Cellophanfolie hervorragen. Das ist es, schaut her, ich habe mal etwas bei Chanel gekauft! Wenigstens erhält die Tasche noch einen Sinn, den Mülleimer sind rar gesät - in einer Stadt, die von dem Konsum lebt und ihn wie eine Gottheit verehrt. Ich bin mit S und I unterwegs, letztere ist unsere Dolmetscherin. Sie studiert hier ein Jahr und führt uns durch eine der interessantesten Städte des Globus.


Der Strom der Menschen trägt uns weiter durch Tokyo. Shibuya, Menschen überqueren eine Kreuzung. Bis zu 1000 Menschen sollen pro Grünphase hier die Straße überqueren. Unvorstellbar? Nicht in einer Stadt die wirklich nie schläft. Scheinbar ist die Straße doch nicht für Autos und Busse sondern für die Menschen gemacht. Erstaunt geht es weiter in den Starbucks, der werbewirksam einen Laden an DER Kreuzung Japans hat. Wir stellen uns an der Schlange in dem Erdgeschoss des Starbucks an, oder wie es in Japan normal ist, dem ersten Stock. Bald ist Sakura, also Kirschblütenzeit. Quasi das Ostern des Ostens. Nur ohne bunte Eier - dafür mit dem unbeschreiblichen Rosapink der Kirschblüten, das zu dieser Zeit an jeder Ecke des Landes omnipräsent zu sein scheint. Wir bestellen Sakura-Latte. Eigentlich ein Latte Macchiato nur mit Sakurasirup im Kaffee und oben auf dem Milchschaum. S schicken wir hoch, sie möchte schonmal Plätze reservieren und endlich ihre schmerzenden Füße ausruhen. Das ist wahrscheinlich der größte kleine Starbucks, den ich je gesehen habe. Wir fühlen uns wie Sardinen in der Büchse, ein Mitarbeiter fragt was wir gerne möchten, I antwortet für mich und bestellt. Ich gebe ihr einen 1000 Yen Schein und zusammen warten wir darauf, dass unsere Bestellung fertiggestellt wird. Wir sehen die Becher mit den kryptischen Zeichen des Verkäufers durch mehrere Hände weitergehen. Mittlerweile schmerzen meine Füße auch etwas, das anstehen gibt ihnen nun den Rest. Ich hoffe inständig, dass S einen Platz ein Stockwerk höher gefunden hat. Mit I diskutiere ich derweil, was Starbucks für diesen Laden in dieser Lage bezahlt. Wir vermuten Unsummen. Ein unrentables Geschäft, aber das holt sich die amerikanische Kette sicherlich über andere Läden wieder rein. Mit zwei heißen Sakura-Lattes und einem normalen Kaffee gehen wir die kleine Treppe hoch, es kommen uns immer wieder Menschen entgegen, ich versuche nichts zu verschütten. Oben angekommen winkt uns S entgegen, sie sieht erschöpft aus, genauso wie ich mich grade fühle. Aber sie hat einen kleinen Stehtisch mit zwei Hockern ergattert. Wir schauen uns um und entdecken noch einen, den wir entführen dürfen. "Leider kein Fensterplatz mehr, die sind einfach immer besetzt", sagt S laut, der Raum ist gefüllt mit fremden Lauten und Stimmgewirr. Tatsächlich, es stehen dort mehr Barhocker an dem Fenstertresen, als eigentlich sollten. Japaner und Ausländer schauen hier hinaus auf die Kreuzung, der Kaffee ist eindeutig Nebensache. Aber  das ist nicht zu verdenken, ein paar Meter weiter unten tummeln sich mehr Menschen als unsere alte Schule Schüler hatte. Auch wir sind gefangen in dem Bann der Straße, gefesselt von den blinkenden Werbetafeln. Shibuya-Station, besonders berühmt ist ja auch Hachiko, der Hund, der immer auf sein Herrchen wartete, selbst als dieser starb. Eine lebensgroße Bronzestatue steht vor der Station und ist geduldiges Fotomotiv für die selfieverrückten Souvenirjäger. Ein beliebter Treffpunkt für junge Menschen.



Ich nehme einen Schluck des süßen Kaffees. So schmeckt also Sakura, fast verbrenne ich mir die Zunge. Genug Zauber für diese Minuten, jetzt zücken wir fast zeitgleich die Smartphones. Internet! Es hat uns wieder! Das beste an Starbucks hier im fernen Osten. Wir kämpfen uns an eine freie Glasfläche,  ich schieße Fotos von Shibuya und kämpfe mit der Spiegelung des Fensters. S dreht derweil Videos und versucht sich an Panoramafotos, das glaubt einem nachher ja sowieso keiner! Mit einer Fotoapp versuche ich meine Schnappschüsse zu bearbeiten und lade es schließlich auf Facebook hoch. So nah mir meine alte Welt dort auch sein mag, ich bin tausende Kilometer entfernt. Ich schreibe ein paar Nachrichten an meinen Freund, der ja sowieso durch Zeitverschiebung und Co. viel zu kurz kommt. An die Familie "Macht euch keine Sorgen, mir geht es super! Die Stadt ist fantastisch, hier schaut wo ich grade bin!! Bitte sagt das auch den anderen."


Immer mehr Menschen drängelnd sich hoch, jeder freiwerdende Platz hat zwei neue Interessenten, die nur darauf warten, ihren Beinen auch endlich etwas Erholung zu gönnen. Langsam wird es Abend und der Himmel färbt sich in eine Mischung aus Rosa und dunkler werdendem Blau. Selbst wenn die Natur hier so fern ist wie ich von meinem Zuhause entfernt bin, zaubert sie doch die beste Kulisse. Zusammen reden wir über diesen Tag, es fallen natürlich Adjektive wie "unglaublich" "fantastisch" "unbeschreiblich" und "verrückt". Aber eigentlich wollen wir jetzt nicht sprechen, wir sind zu kaputt und zu sehr gefangen in den Fängen Tokyos.




I wird uns gleich verlassen, wir sollen aber ihr iPhone bekommen um uns zu orientieren. Ok, anders wären wir auch verloren! Nacheinander geht jeder nochmal schnell auf die Toilette, dann trennen sich langsam unsere Wege. S und ich wollen noch kurz durch ein paar Straßen schlendern, in einigen der vollgepackten Läden schauen und einfach nur staunen. Die Neugier siegt über die Müdigkeit und die Gewissheit, das wir eine halbe Stunde mit der Ubahn zum Hotel fahren müssen. Mit Umstieg, ein oder zweimal, je nachdem welche Bahn wir gerade erwischen. I will sich nochmal melden, von dem Handy ihres Freundes. Ob wir auch gut angekommen sind. Doch wir sind bestens gewappnet. Ich proklamiere hier meine Erfahrung in diversen Städten. S vertraut mir voll und ganz, sie selber brauchte ein paar Anläufe bis sie mein Zuhause in Deutschland wiederfand. Mit I sind wir zudem den Weg von der Station zu unserem Hotel mehrmals gegangen und zusammen mit S schlendere ich durchs nächtliche Tokyo, im Gepäck etwas zu Essen. Wir machen es uns im Hotelzimmer gleich gemütlich mit Tee und dem, was wir noch in einem 7-eleven Convenience-Store besorgt haben. Im Hotelzimmer angekommen schreiben wir I, "Alles Gut, wir sind angekommen!" und schicken noch kurze Nachrichten nach Deutschland bevor wir uns mit Tee und Essen vollstopfen, um schließlich vollkommen geschafft auf dem Bett einzuschlafen.

Wieder ein Tag weniger für uns. Nur ein normaler Tag für Tokyo.

Dienstag, 24. Juni 2014

Kaffee Kaffee Kaffee

Heißgetränke sind schon toll, egal ob es warm ist oder kalt, bei mir stehen sie immer hoch im Kurs. Seit letztem Jahr auch immer mehr Kaffee. Und wenn mich ein Thema sehr interessiert, dann fuchse ich mich so hinein, dass ich tagelang nichts anderes im Kopf habe.

So führte mich meine Kaffeefaszination vorletztes Wochenende nach Berlin, mittlerweile eine gute Stadt für tollen Kaffee. The Barn, Silo Coffee, CK Coffee, Aunt Benny und viele mehr locken mit hervorrangend duftenden, geschmacksintensiven Kaffeevariaten.

"Handfilter oder Aeropress?"
"Einen Flat White bitte!"
"... mit einem fruchtigen Aroma, erinnert an Himbeeren ..."
"Zum hier Trinken oder zum Mitnehmen?"

Definitiv zum hier Trinken und alles bitte gleich doppelt, danke! Das gute an diesen Kaffeebars - ja das kann man schon wirklich sagen, die Zubereitung ist schon fast aufwendiger, als die eines Cocktails - ist ihre Einrichtung. Ich wundere mich immer wieder über diese Zusammenhänge, wenn ich das eine gut finde, überzeugen mich immer mehrere Faktoren. Folgt mir und lasst euch von meine Eindrücken inspirieren:




THE BARN
Schönhauser Alle 8
10119 Berlin
http://barn.bigcartel.com/
Sehr schöne Kaffeerösterei, hat auch einen Ableger in der Auguststraße 58. Neben dem fantastischen Kaffee (und dem koolen Jutebeutel) gibt es lecker Karottenkuchen und ein tolles Industriefeeling. Die Qualität zeigt sich darin, wie gut es immer besucht ist ;) Wer Kaffee von THE BARN probieren will, ich habe auch schon welchen im Hamburger Mutterland erspäht. 
Ich fands so gut, dass ich zweimal herkommen musste und meine Wahl fiel an beiden Tagen auf Kaffee aus der Aero Press. Der erste hieß, soweit mich mein Gedächtnis nicht trügt, La Esperanza Colombia. Während der Zubereitung kann man natürlich dem Barista zuschauen und sich auch einiges für die Zubereitung zuhause abgucken. Ich bin ja immer noch neidisch auf den eingebauten Wasserboiler ... aber der lohnt sich für mich alleine nicht zuhause (und meine Portokasse gibt es auch nicht her ...). Und das Ergebnis? Überwältigend! Wie kann in diesen kleinen braunen Bohnen so viel stecken? Es war, als ob man warmen Fruchtsaft trinken würde - nicht, das ich die Blutorangennote herausgeschmeckt hätte, so einen geschulten Gaumen habe ich leider noch nicht - und als Vergleich erinnere ich mich zu gern an einen Kaffee, denn ich in Düsseldorf trank. Dort erinnerte er mich stark an dunkle Schokolade. Diese Vielseitigkeit fasziniert mich bis jetzt, wo ich mit einem handgebrühten Kaffee vor meinem PC sitze.


FIVE ELEPHANT
Reichenberger Straße 101

10999 Berlin
http://www.fiveelephant.com/

Das Five Elephant ist ebenso wie THE BARN, Industrie-Chic mit Vintage kombiniert, eigens gerösteter Kaffee und hervorragender Cheesecake (hab ich mir von meinem Guide sagen lassen). Hier hatte ich einen Cappuccino. Besonders gut gefallen haben mir die großen alten Schulkarten und die schwarzen Rillentafeln, auf denen das Getränkeangebot steht. 




BONANZA COFFEE HEREOS
Oderberger Straße 35
10435 Berlin
http://www.bonanzacoffee.de/
Die dritte kleine Rösterei im Bunde. Klein trifft es hier wirklich, wenn nicht grade schönes Wetter herrscht, muss man sich um die dutzend Plätze im Café streiten. Ich war früh genug da (habe leider aber das Kaffeecupping verpasst, dazu später mal mehr ...). Das optische Highlight, der Neonschriftzug, hach wie schön. Hier findet ihr eine gute Auswahl an Magazinen, die mit Künstlerklammern an Haken befestigt sind. Man sitzt auf alten Stühlen, welche zu wunderbaren Barhockern umgebaut worden sind und während ich genüsslich meine Flat White trank, in Cereal und Inventory (siehe oben) blätterte, genoss ich den wunderbaren Kaffeeduft.






AUNT BENNY
Oderstraße 7
10247 Berlin
http://auntbenny.com/
Dies ist lediglich ein Café, was es nicht mindert. Die Einrichtung ist, ja wie soll ich sagen, einfach traumhaft. Bitte alles einpacken! Sie bieten ein tolles Frühstück an, also früh genug kommen, es können keine Plätze reserviert werden. Das wussten auch andere Gäste, mit denen ich fast schon vor dem Café campierte, da ich wie immer überpünktlich war. Ich trank einen Cappuccino und ass einen Karottenkuchen (war mein Frühstück am Sonntag und vollkommen ausreichend), auch hier wieder viele schöne Hefte zum durchblättern.



SILO COFFEE
Gabriel-Max-Straße 4
10245 Berlin Friedrichshain
https://www.facebook.com/silocoffee 
Die roten Tassen sind schon schön, nach einem Flohmarktbesuch am Boxhagener Platz ist ein Flat White meine Wahl gewesen. Der Kaffee stammt übrigens von THE BARN, zusätzlich kann man auch handgefilterten Kaffee trinken. (Bemerkung am Rande, das Lieblingscafé von Sandra Juto, wer sie kennt ...). Die Tische sind aus rohem Holz, welches natürlich so behandelt wurde, dass sich keiner einen Span in den Finger holt. Neben Zeitschriften von Coffee Table Mags, der übrigens bei den Hamburger Public Coffee Roasters einen kleinen "Stand" hat, gab es auch in Regalen über den Tischen Bücher. 



CAFÉ CK
Marienburgerstraße 49
10405 Berlin
http://cafeckberlin.com/
Dieser Laden bezieht seinen Kaffee von Five Elephant oder aber von Solber&Hansen, aber ich entschied mich für Cascaratee, der wird aus der Kaffeefrucht gewonnen (ist ja eine Kirsche ne ;) ) Leider überzeugt das Ambiente nicht wirklich, billige IKEA Möbel. Dafür gabs kostenloses WLAN und Strom für mein iPhone, nicht zu vergessen die tollen Lampen aus den Kaffeefilterpapieren.



GODSHOT
Immanuelkirchstraße 32
10405 Berlin
http://godshot.de/
Und zu guter letzt, Godshot. Also Einrichtungstechnisch schon mal 100 Punkte, tolle Vintagemöbel, auf denen der Kaffee gleich doppelt so gut schmeckt! Ich trank einen Flat White und musste dann zum ZOB zurück laufen.

Nebenbei: Witziger Weise spricht man in fast allen Cafés nur Englisch, ich glaube, dass viele der Baristas aus den USA oder dem Ausland kommen. Ein Zeichen dafür, dass die Kultur der dritten Welle noch nicht ganz bei uns angekommen ist ... also schnappt euch einen Handfilter und besorgt euch guten Kaffee!

Das war sie, meine Berlin Kaffeefahrt. Natürlich habe ich auch Berlin gesehen, aber leider habe ich es nicht geschafft Ai Weiweis Austellung "Evidence" zu sehen, Kaffee geht vor! Viele andere Bilder sind acuh auf meinem Instagramkonto gelandet. Pflichtbewusst wie ich nunmal bin, habe ich viele Orte für euch markiert.  Also klickt euch rüber, wenn ich sie noch nicht gesehen habt.