Freitag, 9. Oktober 2015

Ohne Titel

Manchmal ist es komisch, wie Dinge im Leben funktionieren. Ich habe meine alltäglichen Routinen, jeden Tag gehe ich mich duschen, wasche mein Gesicht mit der Pflege, von der ich mir erhoffe, dass sie meiner Haut hilft. Putze meine Zähne, auch mit Zahnseide. Jeden morgen trinke ich eher schwarzen Tee. Am liebsten den einen, den es bereits gab, als ich klein war. 
Andere Dinge bekomme ich dagegen gar nicht hin, morgens aufstehen war für mich vor einiger Zeit kein Problem, da ich wusste, ich verpasse meinen Zug, aber wenn so ein Zwang nicht besteht, fällt es mir schwer. Ich nehme mir immer vor, doch noch mehr Gemüse und noch gesünder zu essen (einige meiner Freunde und Familie werden hier lachen "Willst du noch dünner werden?!"), scheitere dann aber bereits beim Einkauf, nicht zuletzt, weil der innere Schweinehund siegt. Die Überwindung etwas neues auszuprobieren hemmt einen täglich, was nicht heißen soll, dass sie überflüssig ist. Sie schützt uns vor voreiligen Entscheidungen, zumindest ist das bei mir so, mehr oder weniger. Jedoch gibt es wieder Tage, an denen ich alles ausprobieren will, jedes neue Rezept, jede neue Idee.
Wiederum  benötige ich dann für andere Ideen einfach die passende Stimmung. Meist ist das Abends, kurz vor dem einschlafen. Mir gehen dann so viele Dinge im Kopf umher, dass ich wenigstens ein zwei durchsetzen muss. Andernfalls kann ich nicht schlafen, so wie bei diesem Blogpost, der, wie ich ja gestehe, auch vorbereitet dann Tage später für euch lesbar sein wird. Und da sowas, wie gemachte Fotos nicht immer in der Versenkung landen sollen, werden sie hier schnurr straks mit eingebaut. So ist das eben im Leben, manchmal muss man die spontanen Dinge tun, um weiter zu kommen oder um einfach den Moment zu nutzen.









Jan

Mittwoch, 7. Oktober 2015

Wochenfund

Hej, heute mal wieder pünktlich am Mittwoch!

Was mir letzte Woche die Stimmung vermiest hat, hat diese Woche zu einem leckeren Essen geführt. Ich habe mich wieder an Kürbis herangetraut (bestens vorbereitetet, Pflaster, Zewa ...) und es ist diesmal nichts passiert. Gut, ich habe auch lieber den Butternusskürbis verarbeitet, als den harten Hokkaido (ich wusste nicht, dass der Butternuss im Vergleich so gut zu schneiden ist!).
Bei dem Rezept habe ich mich für herbstliche Kürbistortellini entschieden, ohne Steinpilze, dafür mit braunen Champions. Da ich für zwei Personen gekocht habe, ist etwas weniger als die Hälfte der leckeren Tortellini ins Gefrierfach gewandert. Wenn man sich schonmal Arbeit macht, sollte es sich schon lohnen. Das Rezept findet ihr übrigens hier. Ich kann Krautkopf nur empfehlen, das Buch der beiden Blogger muss ich mir auch noch zulegen, in der Buchhandlung erschien es mir gelungen.
Euch einen schönen Mittwoch!



Jan

Donnerstag, 1. Oktober 2015

Wochenfund

Hej ihr Lieben!

Heute der Wochenfund mal um einen Tag verzögert ;)
Wer grade hier neu ist, der Wochenfund behandelt das, was mich diese Woche bewegt oder inspiriert hat. Getreu dem Motto, bald ist wieder Wochenende.


So schön die letzten Tage durch Besuche von Freunden auch waren, ich will an dieser Stelle mal nichts beschönigen. Mein Alltag wurde eher durch diesen Schnitt geprägt, man kann nicht gut heiß duschen, abspülen, generell die Hand bewegen.
Ursprünglich hielt ich mich sehr versiert, was Messer und Dinge in der Küche beinhalteten. Nunja, ich wurde eines Besseren belehrt. Besser gesagt der Kürbis, der dann doch noch zu Suppe verarbeitet wurde, hat mich dies gelehrt. Leiden für die Kunst äääh die Küche sozusagen. In diesem Sinne, bleibt vorsichtig, Kürbisse können sich zu fiesen Bösewichten wandeln. So sprach ich und plante bereits das nächste Kürbisgericht ...

Jan

Mittwoch, 23. September 2015

Wochenfund

Hej!

Eine wöchentliche Serie am Mittwoch, die das Bergfest zum Wochenende hin noch schöner macht!
Diesmal, die Kreuzdecke von Pia Wallen.



Ja, gekannt habe ich sie schon vorher, gewünscht ebenso. Aber ich stöber mal wieder durch alte Blogs und bin bei Doorsixteen auf dieses Bild gestoßen. Ich liebe den Stil von Anna, umso trauriger bin ich, dass sie ihr Haus verkauft hat. Anna liebt den skandinavischen Look, und den Kontrast zwischen schwarz und weiß. Und sie liebt Statementstücke, die ihre klare Einrichtung ergänzen. Somit fällt die Decke in ihr Beuteschema.
Das Problem bei vielen Decken für mich ist, dass sie entweder zu klein sind (nein, eine 130x170cm große Decke reicht mir nicht!) oder sie aus Kunstfasern bestehen, die ich schon in meiner Kleidung eher vermeide. Oder sie bestehen aus beiden. Die Cross Blanket besteht aus 100% organic Cotton und sie ist groß genug für meine Bedürfnisse. Naja, das Organic ist mir egal, solange sie kuschelig ist. Also das erste Item auf meiner Weihnachstwunschliste (immerhin stehen die Weihnachtsmänner nebst den Spekulatius bereits im Supermarkt!)


Vielleicht hat der Weihnachtsmann ja ein bisschen Geld für mich übrig ;)




Samstag, 19. September 2015

Arbeitsplatz

Hej!

Langsam aber sicher rückt das kommende Semester immer näher, das bedeutet viel Arbeit am Mac. Mehr als letztes Semester, dennoch bin ich immer noch verwundert,  wie ich mindestens einen Monat ohne PC vorort und danach das restliche Semester mit einer nur 30cm tiefen Arbeitsplatte arbeiten konnte. Umso besser, dass ich jetzt den Luxus einer fast 60 cm tiefen Arbeitsfläche genießen kann. Wobei man bei Arbeit ja nich immer von Genuß reden kann, aber das muss auch so sein.
Jedenfalls kann man sich dann die Zeit, die man eh vor dem Bildschirm verbringt ja schöner machen. Ein Tässchen Tee, der Lieblingseames (wenn man zwei besitzt hat man tatsächlich einen Favoriten, mag an der harten Arbeit für das Endergebnis liegen. Trotzdem eine sehr priviligierte Lage, zwei sein Eigen zu nennen :D), vielleicht klingt noch leise irgendeine Playlist auf Spotify im Hintergrund. Am liebsten mit irgendwelchen elektronischen Beats, wozu ich manchmal den Fuss wippe oder mit dem Kopf nicke. Balladen würden mich hier eher deprimieren. Aber ich drifte ab.
Der neue Schreibtisch. So neu sind die Seitenteile ja nicht. Ich liebe Stringregale. Und ich liebe den Schreibtisch. Auch wenn sich manche meiner Freunde vielleicht drüber lustig machen, oder nicht verstehen können, wie ich hier arbeiten kann - mit so wenig Platz!!! Lasst euch gesagt sein, alle Zweifler und Miesepeter, alle Pessimisten und Schlechtredner:

Je mehr Platz ich habe, desto mehr Platz nehme ich ein, es ist also zwecklos. Normalerweise bräuchte ich mehrere Etagen an Arbeitsfläche, wo ich mit dem Stuhl einfach nur rauf und runterfahren müsste. Aaaaber, da ich sowas nicht habe und das nicht möglich ist, reicht mir der kleinstmögliche Raum. Der Schreibtisch ist dann auch viel leichter aufzuräumen, und der Boden wird im Halbkreis eh noch in Beschlag genommen. So!






Was mir nur noch zu meinem vollkommen Glück (dieser Fall wird eh nie eintreffen ... aber ich bin in der Hinsicht optimistisch) ist eine weitere Leiter mit ein paar Einlegeböden, für die wichtigsten Bücher und das was man am Schreibtisch so braucht ... vielleicht auch ein bisschen Deko. Ich verweise hier auf oben; Arbeitsplatz mit Wohlfühlatmossphäre. Ein weiteres von IKEA's Besta Regalen und eine Schubladen sollten auch noch drin sein, sowie noch ein Schubladenelement von Muji.
Der Taperoller ist von HAY aus Kopenhagen, eins der wenigen Souvenirs. Ich hab noch einen schlichten gesucht, da kam der wie gerufen. Das Haus ist eine Spardose von Tiger. Den Ventilator von Braun brauchen wir in diesen Tage ja nicht mehr. Also, Deko!
Ich bin immer noch begeistert von der Eichenplatte, sie sieht schön aus mit den schwarzen Leitern und ihrem Grau-Braun.

Euch ein schönes Wochenende, Jan

Mittwoch, 16. September 2015

Wochenfund

Eine wöchentliche Serie am Mittwoch, die das Bergfest zum Wochenende hin noch schöner macht!
Diesmal, sei nicht Feige!


Ich liebe diese kleine Frucht, ob getrocknet, in Marmelade oder so! Leider hat mein eigener Feigenbaum noch keine wirklich reifen Früchte. Aber die aus dem Supermarkt tun es auch. 

Montag, 14. September 2015

Kopenhagen

Hej!

Heute mal im wahrsten Sinne des Wortes, da ich von zwei Tagen Kopenhagen wieder zurück bin. Schön war es, in der dänischen Hauptstadt. Ich war tatsächlich noch nie dort, obwohl ich mit meiner Familie mehrere Jahre nach Dänemark gefahren bin.
Meine Kurzfassung von dem Trip: Die Dänen haben es drauf, in jeglicher Form. Was Mode, Design und Lebenseinstellung eingeht.
Der Rest, der jetzt nicht weiterlesen möchte, kann sich nur noch die Fotos angucken und dann zum nächsten Blog rüberwandern. Die idyllische Stadt bietet aber mehr, als diese zwei Sätze eigentlich ausdrücken können. Die Kopenhagener sollen das glücklichste Grüppchen an Menschen auf dem Planeten sein. Doch warum ist das so?
Die Bilderflut ist in keiner richtigen Reihenfolge, Blogger behielt sich hier vor sie so zu sortieren. Waren wohl zu viel :D


Smörrebröd! Was den Japanern das Sushi, ist den Dänen ihr Schnittchen. Lecker belegt mit Fisch, Kartoffeln oder eingelegtem Gemüse, eigentlich findet man alles auf Smörrebröd (übersetzt Butterbrot), es eignet sich gut als Snack. Definitiv etwas, was ich mal Gästen darbieten möchte. Vielleicht wird es dann auch was mit selbstgebackenem Brot.


In Zeiten des Kupfertrends: Ich mag angelaufenes Kupfer noch lieber!


Der Denker. Bisher habe ich immer nur Abgüsse gesehen, so wie hier. Leider keine Zeit für große Museumsbesuche, obschon eine Man Ray Austellung in eben diesem Gebäude lockte. Aber ich muss Prioritäten setzen. Man Ray war keine.



Die beiden letzten Bilder gehören zusammen. Am ersten Abend gab es traditionelles dänisches Essen in einem kleinen Restaurant im Untergeschoss (es hieß Puk). In entspannter Atmosphäre (ein Däne würde das wahrscheinlich mit hygge=gemütlich beschreiben) gab es für mich Schweinebraten mit Kruste, Rotkohl, Kartoffeln, eingelegte Birne und braune, aber sehr leckere, Sauce. Dazu Hyldeblomst, eine Limonade, die genauso schmeckt wie Mamas Holunderblütengelee!


Ich will so ein Entlein von Hans Bolling! Aber in DK waren die noch teurer durch den Wechselkurs. Dann bestelle ich es mir doch hier. Es muss ein Foto als Erinnerung reichen.


Erstaunlich aber wahr: Diese Konstruktion im Hauptbahnhof besteht aus Holz!


Hier lacht mein Vintageherz!



Ein Cappuccino im kleinsten Hotel Kopenhagens. Notiz am Rande: Ich habe natürlich viel mehr Kaffee getrunken. Aber eigentlich überall sah man Latte Art. Das macht das Kaffeetrinken doch noch viel schöner!


Ein Laden der sowohl Vintage als auch neue Sachen anbot, der Mix macht es eben, so sehe ich das auch in meinen eigenen vier Wänden.


Warum nicht?!


Hi Dagmar!


Überall in der Stadt fanden sich durchgestylte Läden, wie dieser Conceptladen Stilleben.



Als Kopenhagen Tourist ein Musthave(dementsprechend überlaufen): Nyhafen.


Riesige Speicher säumten den Hafen.


Der königliche Anleger. Aber das wäre doch nicht nötig gewesen, extra den roten Teppich für mich auszurollen ...


Kopenhagen-Must-Have No.2: Die kleine Meerjungfrau. Man beachte die vielen Asiaten. Diese bevölkerten die gesamte Stadt, man mag fast von Invasion reden ...




Kurze Verschnaufpause im Designmuseum. Beim nächsten mal besuche ich dich wirklich, ganz fest versprochen!


Hyggelig!


In einem eher studentischen Restaurant Gavlen in Norrebro gab es Burger. Leider konnten wir das andere in der dänische Karte nicht lesen, auch mit Google Translator nicht! Dafür, das wir solange auf unser Essen warten mussten, gab es dann auch noch einen Kaffee aufs Haus.


Bye bye Kopenhagen, du warst zwar sehr teuer (Ich hab, obwohl mir so viel gefiel, fast keine Souvenirs gekauft. Das meiste gibt es hier in Deutschland günstiger. Ironie einer globalisierten Welt.), du bist definitiv eine Reise wert!