Donnerstag, 25. September 2014

Urban Jungle Bloggers September Issue

Hej hej an alle dort Draussen!

Nach einer Sommerpause ist es wieder Zeit für die Urban Jungle Bloggers! Ich hoffe eure Pflanzen haben den Urlaub und die warmen Temperaturen gut überstanden und sind bereit für die kürzer werdenden Tage.

Das Motto diesen Monat lautet "Back to school - plants on the workplace". Also zurück aus den Sommerferien an die Arbeit. Und wie verschönert man eben diesen? Ich habe immer Pflanzen um mich herum, also ist ein grüner Arbeitsplatz für mich Normalität. Doch gerade bin ich mit meinem Schreibtisch vom Westfenster unter die Dachschräge gezogen, also gibt es für mich keine Fensterbank mehr. Diese vermisse ich schmerzlich, da ich immer ganz viel Platz brauche, wenn es um Recherchen für die Uni geht oder einfach wenn der Schreibtisch zugemüllt ist (abseits der Fotos leider oft die Realität ...).
Also gut, dass dieses Motto zum 1-jährigen Jubiläum dieser grünen Zimmerpflanzenbewegung entstanden ist. Daher will ich euch nicht länger auf die Folter spannen und euch das Ergebnis zeigen:

Hej to all out there!

After a long summerbreak the urban jungle bloggers are back in town! I hope your indoor plants survived your holidays and the hot weather and are prepared for the shorter days.

The theme of the month is called "Back to school - plants on the workplace". So, back from holidays to your normal Work, how could you make work better? I love plants and there are always several around me, a green workspace is so normal for me. But with my desk i moved from the westwindow under the roof. No windowsill anymore! I really miss that, but i also like the fact, that i have more space now. So some plants moved with my homeoffice (even if the desk were to full of things ...)
So it's good that the urban jungle movement turns 1 these days and that Igor and Judith decided to this theme. And now my result:







Ich habe mich dazu entschlossen die Efeutute vom Schrank am Bett zu nehmen und sie auf mein Bücherregal zu stellen, ihre Ranken sind mir einfach zu lang geworden und da die linke Bettseite nun mehr genutzt wird, wollte ich das Stolperpotenzial vermindern. Nach wie vor meine Lieblingspflanze bleibt der Bogenhanf, ich liebe ihn einfach und er dankt mir dies durch zahlreiche Ableger. Neu auf dem Schreibtisch ist eine Tradescantia spathacea oder auch Dreimasterblume genannt. Ihre Artgenossen leben in dem Garten meiner Oma, aber diese Kleine hier ist eine Zimmerpflanze. (Danke an meine Gärtnerei, die keine Namen an ihre Pflanzen klebt, aber ich bin ja ein kleiner Hobbybotaniker ;) ). Sie hat ihren Platz in einem alten Kerzenglas von H&M gefunden. Die kleine Sukkulente ist eine Euphorbia obesa. Dieses afrikanische Wolfsmilchgewächs ist in der Heimat gefährdet, ihr könnt es aber problemlos und sorgenfrei in der Gärtnerei eures Vertrauens kaufen. Im Volksmund wird diese kleine Sukkulente auch Basball-Wolfsmilch genannt, gerade weil ihre runde Form mit den Rippen wie ein Baseball aussieht. Schwierig war es, einen passenden Topf zu finden. Gut, dass ich noch ein altes Weckglas rumfliegen hatte. Zusammen bilden die neuen Pflanzen mit der neuen Bo von HAY ein tolles Trio und werden mich hoffentlich über Lerndepressionen hinwegtrösten!

I've decided to put the Epipremnum away from the bed (the tendril getting tooo long and because the left bedside is used more it's to dangerouse for both, human and plant ;)). The new place is my bookshelf, there she had a great neighbourhood with my Sanseviera. A new member of my green coolection is the Tradescantia spathacea! I love the purple color under the leaves, i put here into an old candlecontainer from H&M. The other small plant is a Euphorbia obesa, better known as Baseball-Euphorbia because of her look. Not so easy to find a good pot, but i think the old weckglasscontainer is a great choice. Anyway, i like the trio; the two plants and my new HAY box. I hope they help me to survive the learning sessions!

Besucht auch Igor und Judith

Don't miss to visit Igor and Judith

Jan

Freitag, 4. Juli 2014

Gespräche über Kunst

Ja ich studiere Kunst, zumindest steht das auf meiner Immatrikulationsbbescheinigung. Doch sind wir mal ganz ehrlich, im Semester belege ich höchstens ein bis zwei Seminare in der Kunst, der Rest ist für Germanistik und den Lehramtsbereich. Schade eigentlich, was könnte man nicht alles für spannende Kursen wählen.
Letztens war ich mit meinem Einführungsseminar in die Performance- und Medienkunst in der Osnabrücker Kunsthalle. Kann es etwas profaneres geben?! Das war der erste Gedanke, den ich gefasst habe. Ich muss gestehen, noch nie die Kunsthalle in Osnabrück vorher besucht zu haben. Genauso wenig habe ich das Felix Nussbaum Haus besucht ... 
Jedenfalls war ein Gespräch mit der neuen Leiterin der Kunsthalle, Julia Draganovic, vereinbart worden. Was performative Kunst sei und blablabla. Ich war sowieso in Osnabrück und da es im Rahmen des Seminar stattfand, bin ich dort hingegangen. 
Ich war erstaunt. Das Konzept der Ausstellung 24/7: die Kunsthalle hatte eine Woche lang rund um die Uhr ihre Pforten geöffnet und so Raum für Künstler, eigentlich jeden, der was ausstellen wollte, geschaffen. An sich ist dies eine große Herausforderung. Was ist, wenn die Kirche (die Kunsthalle war ursprünglich mal ein Kloster) und die dazugehörigen Räume demoliert werden? Wie sieht es mit Eigentum anderer aus, die dort ebenfalls ausstellen? Die Regeln waren, nichts zu zerstören und die Werke der anderen zu respektieren.



"... eine Truppe von Radfahrern stand vor der Tür. Sie wollten rein, konnten ihre Fahrräder aber nicht abstellen. Jedenfalls sind sie mit den Fahrrädern in die Kirche gekommen. Eine andere Künstlerin hat eine Fahrradperformance vollzogen ..."

Die Ausstellung beschränkte sich nicht nur auf ausstellen von Bildern und Skulpturen. Ein Klavier konnte frei bespielt werden, eine Sound-Bewegungsmaschine wurde auf und wieder abgebaut... kurz gesagt gab es zu viele Dinge, die man sehen konnte.




Damit komme ich zu dem eigentlichen Thema zurück, dem Gespräch. Erstaunlicherweise wurde dieses Gespräch ein Diskurs zum Thema Öffentlichkeit. Was ist Öffentlich, was Privat? In Zeiten des Socialsharings, wie es so schön anglisiert heute klingt, verschwimmt die Grenze zusehends. Und ich bin selbst mittendrin, teile jedes schnöde Bild von meinem Frühstück  bis zu einem neuen Ding, nur weil ich die Schönheit, den Moment, mit anderen teilen möchte. Gut, ein gewisser Narzissmus steckt sicherlich auch dahinter, man ist auch stolz auf seine Komposition und freut sich einen Keks wenn die Arbeit in irgendeiner Form wertgeschätzt wird. 
Ist die Öffentlichkeit also der Raum, der für jeden zugänglich ist? Oder bleibt mein Wohnzimmer immer noch privat, obwohl ich in  unzähligen Bildern meinen Couchtisch präsentiere? Die Frage geht noch weiter, wie kann der öffentliche Raum genutzt werden? Ist er frei von allen Konventionen, kann jeder machen was er will - wohl kaum, Gesetze schränken da noch immer die persönliche Freiheit ein, was ja auch gut ist. Ich will nicht, dass mein Fahrrad am Bahnhof komplett zerstört wird oder jemand einen Menschen vor meinen Augen absticht, das passiert, ist aber verboten. Die Öffentlichkeit ist demnach von jedem nutzbar, aber in einem Rahmen, der die Mitmenschen nicht stört oder verletzt. Somit lassen sich auch die Regeln für die Ausstellung ableiten.
Nach Frau Draganovics Ansicht gibt es noch eine weitere Ebene, die freier ist und unkontrollierbar. Die Kommunikation und Sprache, sie verbindet, trennt, fliegt frei im Raum wie eine Schwalbe am lauen Sommerabend. Und sie ist eines, nicht greifbar. Ich finde man sollte sich noch viel mehr Gedanken über diese Ebene machen, deshalb lasse ich mal den "freien" Raum für eure Ideen ...


Bleibt das Private. Demnach ist es - ja - ist es nichts. Wenn schon die die Sprache eine eigene Einheit bildet ... Die Gedanken sind privat und es ist fraglich wie lange noch. Wahrscheinlich sitzen in Kalifornien bei Google und Facebook schon intelligente Menschen und schrauben an dem perfekten Gedankenleser. Bis das auf den Markt kommt, sollten wir unsere Gedanken genießen, Freiräume für uns schaffen, einen Kaffee trinken und das Badezimmer einfach mal dreckig lassen. 

Dienstag, 24. Juni 2014

Kaffee Kaffee Kaffee

Heißgetränke sind schon toll, egal ob es warm ist oder kalt, bei mir stehen sie immer hoch im Kurs. Seit letztem Jahr auch immer mehr Kaffee. Und wenn mich ein Thema sehr interessiert, dann fuchse ich mich so hinein, dass ich tagelang nichts anderes im Kopf habe.

So führte mich meine Kaffeefaszination vorletztes Wochenende nach Berlin, mittlerweile eine gute Stadt für tollen Kaffee. The Barn, Silo Coffee, CK Coffee, Aunt Benny und viele mehr locken mit hervorrangend duftenden, geschmacksintensiven Kaffeevariaten.

"Handfilter oder Aeropress?"
"Einen Flat White bitte!"
"... mit einem fruchtigen Aroma, erinnert an Himbeeren ..."
"Zum hier Trinken oder zum Mitnehmen?"

Definitiv zum hier Trinken und alles bitte gleich doppelt, danke! Das gute an diesen Kaffeebars - ja das kann man schon wirklich sagen, die Zubereitung ist schon fast aufwendiger, als die eines Cocktails - ist ihre Einrichtung. Ich wundere mich immer wieder über diese Zusammenhänge, wenn ich das eine gut finde, überzeugen mich immer mehrere Faktoren. Folgt mir und lasst euch von meine Eindrücken inspirieren:




THE BARN
Schönhauser Alle 8
10119 Berlin
http://barn.bigcartel.com/
Sehr schöne Kaffeerösterei, hat auch einen Ableger in der Auguststraße 58. Neben dem fantastischen Kaffee (und dem koolen Jutebeutel) gibt es lecker Karottenkuchen und ein tolles Industriefeeling. Die Qualität zeigt sich darin, wie gut es immer besucht ist ;) Wer Kaffee von THE BARN probieren will, ich habe auch schon welchen im Hamburger Mutterland erspäht. 
Ich fands so gut, dass ich zweimal herkommen musste und meine Wahl fiel an beiden Tagen auf Kaffee aus der Aero Press. Der erste hieß, soweit mich mein Gedächtnis nicht trügt, La Esperanza Colombia. Während der Zubereitung kann man natürlich dem Barista zuschauen und sich auch einiges für die Zubereitung zuhause abgucken. Ich bin ja immer noch neidisch auf den eingebauten Wasserboiler ... aber der lohnt sich für mich alleine nicht zuhause (und meine Portokasse gibt es auch nicht her ...). Und das Ergebnis? Überwältigend! Wie kann in diesen kleinen braunen Bohnen so viel stecken? Es war, als ob man warmen Fruchtsaft trinken würde - nicht, das ich die Blutorangennote herausgeschmeckt hätte, so einen geschulten Gaumen habe ich leider noch nicht - und als Vergleich erinnere ich mich zu gern an einen Kaffee, denn ich in Düsseldorf trank. Dort erinnerte er mich stark an dunkle Schokolade. Diese Vielseitigkeit fasziniert mich bis jetzt, wo ich mit einem handgebrühten Kaffee vor meinem PC sitze.


FIVE ELEPHANT
Reichenberger Straße 101

10999 Berlin
http://www.fiveelephant.com/

Das Five Elephant ist ebenso wie THE BARN, Industrie-Chic mit Vintage kombiniert, eigens gerösteter Kaffee und hervorragender Cheesecake (hab ich mir von meinem Guide sagen lassen). Hier hatte ich einen Cappuccino. Besonders gut gefallen haben mir die großen alten Schulkarten und die schwarzen Rillentafeln, auf denen das Getränkeangebot steht. 




BONANZA COFFEE HEREOS
Oderberger Straße 35
10435 Berlin
http://www.bonanzacoffee.de/
Die dritte kleine Rösterei im Bunde. Klein trifft es hier wirklich, wenn nicht grade schönes Wetter herrscht, muss man sich um die dutzend Plätze im Café streiten. Ich war früh genug da (habe leider aber das Kaffeecupping verpasst, dazu später mal mehr ...). Das optische Highlight, der Neonschriftzug, hach wie schön. Hier findet ihr eine gute Auswahl an Magazinen, die mit Künstlerklammern an Haken befestigt sind. Man sitzt auf alten Stühlen, welche zu wunderbaren Barhockern umgebaut worden sind und während ich genüsslich meine Flat White trank, in Cereal und Inventory (siehe oben) blätterte, genoss ich den wunderbaren Kaffeeduft.






AUNT BENNY
Oderstraße 7
10247 Berlin
http://auntbenny.com/
Dies ist lediglich ein Café, was es nicht mindert. Die Einrichtung ist, ja wie soll ich sagen, einfach traumhaft. Bitte alles einpacken! Sie bieten ein tolles Frühstück an, also früh genug kommen, es können keine Plätze reserviert werden. Das wussten auch andere Gäste, mit denen ich fast schon vor dem Café campierte, da ich wie immer überpünktlich war. Ich trank einen Cappuccino und ass einen Karottenkuchen (war mein Frühstück am Sonntag und vollkommen ausreichend), auch hier wieder viele schöne Hefte zum durchblättern.



SILO COFFEE
Gabriel-Max-Straße 4
10245 Berlin Friedrichshain
https://www.facebook.com/silocoffee 
Die roten Tassen sind schon schön, nach einem Flohmarktbesuch am Boxhagener Platz ist ein Flat White meine Wahl gewesen. Der Kaffee stammt übrigens von THE BARN, zusätzlich kann man auch handgefilterten Kaffee trinken. (Bemerkung am Rande, das Lieblingscafé von Sandra Juto, wer sie kennt ...). Die Tische sind aus rohem Holz, welches natürlich so behandelt wurde, dass sich keiner einen Span in den Finger holt. Neben Zeitschriften von Coffee Table Mags, der übrigens bei den Hamburger Public Coffee Roasters einen kleinen "Stand" hat, gab es auch in Regalen über den Tischen Bücher. 



CAFÉ CK
Marienburgerstraße 49
10405 Berlin
http://cafeckberlin.com/
Dieser Laden bezieht seinen Kaffee von Five Elephant oder aber von Solber&Hansen, aber ich entschied mich für Cascaratee, der wird aus der Kaffeefrucht gewonnen (ist ja eine Kirsche ne ;) ) Leider überzeugt das Ambiente nicht wirklich, billige IKEA Möbel. Dafür gabs kostenloses WLAN und Strom für mein iPhone, nicht zu vergessen die tollen Lampen aus den Kaffeefilterpapieren.



GODSHOT
Immanuelkirchstraße 32
10405 Berlin
http://godshot.de/
Und zu guter letzt, Godshot. Also Einrichtungstechnisch schon mal 100 Punkte, tolle Vintagemöbel, auf denen der Kaffee gleich doppelt so gut schmeckt! Ich trank einen Flat White und musste dann zum ZOB zurück laufen.

Nebenbei: Witziger Weise spricht man in fast allen Cafés nur Englisch, ich glaube, dass viele der Baristas aus den USA oder dem Ausland kommen. Ein Zeichen dafür, dass die Kultur der dritten Welle noch nicht ganz bei uns angekommen ist ... also schnappt euch einen Handfilter und besorgt euch guten Kaffee!

Das war sie, meine Berlin Kaffeefahrt. Natürlich habe ich auch Berlin gesehen, aber leider habe ich es nicht geschafft Ai Weiweis Austellung "Evidence" zu sehen, Kaffee geht vor! Viele andere Bilder sind acuh auf meinem Instagramkonto gelandet. Pflichtbewusst wie ich nunmal bin, habe ich viele Orte für euch markiert.  Also klickt euch rüber, wenn ich sie noch nicht gesehen habt.

Sonntag, 22. Juni 2014

Zeit

Immer wieder frage ich mich selbst, wo denn meine Zeit hingegangen ist. Futsch, weg, gelöscht, currently not available. Und damit bin ich, wie ich bereits gemerkt habe, nicht der einzige. In meinem ganzen Umfeld hetzen die Leute nur noch von einem Termin zum nächsten.

"Hab grad nur fünf Minuten Zeit"
"Bin auf dem Sprung" 
"Kann ich dir später zurück schreiben?" 
"Tut mir leid, war grad nicht zu erreichen."

Nicht zuletzt bin ich derjenige, welcher diese Phrasen oft genug von sich gibt und dadurch Familie und Freunde vergrault. Ist das noch gesund?!
Natürlich stellt sich auch noch die Frage, wie es generell weitergehen soll. Habe ich - oder besser gesagt haben wir - genug Kapazitäten für diesen Stress? Wann ist der Endpunkt erreicht?



Momente der Ruhe, wenn man einfach mal eben zwischen Regengüssen in den Garten geht, ein bisschen Frauenmantel pflückt und diesen dann in der Lieblingsvase drapiert. Wie ihr seht, hat sich etwas im Flur getan, mehr Stauraum. Damit ist das Kapitel Flur aber noch nicht endgültig abgeschlossen, Fortsetzung folgt ...


Donnerstag, 20. März 2014

Urban Jungle Bloggers

Hej meine lieben Leser!

Waaaas? Es ist schon fast wieder Ende März? wer hätte gedacht, dass die Zeit in einem so rasanten Tempo an mir vorbeizieht. Viele schöne Dinge habe ich in dieser Zeit erlebt und ich vermag sie nichtmal alle in Worte zu fassen, so umfangreich sind die Ereignisse der letzten Tage, ja Wochen.

Aber davon ist heute nicht die Rede, es ist wieder Zeit für die Urban Jungle Bloggers! Im Februar habe ich bereits eine Pflanze in drei verschiedenen Stylings gezeigt, die Aufgabe für diesen Monat lautet hingegen, eine Osterdeko oder ein österliches Arrangement zu gestalten. So, das ist also das Thema. Ich muss gestehen, dass Ostern und generell kirchliche Feiertage nicht mein "Ding" sind. Deshalb wird hier auch seit einigen Jahren nur noch spärlich, wenn überhaupt, dekoriert. Zumal ich diese kitschige Osterdekoration nicht mehr sehen kann, die ganzen Plastikeier an den Sträuchern draußen, ein Graus!
Aber ich nehme die Herausforderung gerne an, nicht zuletzt, weil diese Aktionen mich zum Bloggen anhalten. Ob das, was ich für diesen Monat gestaltet habe, dem entspricht, was von Igor und Judith gewollt ist, ich bin mir nicht sicher. Allerdings bin ich mit dem Ergebnis zufrieden und das zählt schließlich auch.
Das ist wahrscheinlich die unüblichste Osterdeko, die in dieser Serie erscheinen wird. Ich habe mich für eine "Henne mit Küken" (Tolmiea menziesii) entschieden, diese habe ich in eine Vintageschale gepflanzt und die restliche Erde mit Moos aus dem Garten bedeckt. Der Hase ist ein Labbit, gestaltet von Frank Kozik. Das Leben ist schon ernst genug, warum also nicht diese kleinen Vinyltoys, in die ich mittlerweile vernarrt bin ;)
Andere Stylings findet ihr wie gewohnt auf Pinterest, Igors und Judiths Blog!
Habt ein schönes Wochenende,


Jan


So finally it is end of march, can you believe it? Such a lot of things happened the last few weeks, to much to tell.
Today i'll share the new competition of the urban jungle bloggers. In march every jungle blogger should style an easter theme. This wasn't so easy for me, because i don't like those religious holidays, especially that kind of styling you normally find here in Germany. There is a lot of shabby chic or plastic eggs on trees outdoor and something trashy like that. No, horrible for my taste!! I'll ended in buying a Tolmiea. The german name is "Henne mit Küken", hen with chicks. I really liked that name and i thought that it fits well to the monthly motto. I planted it in a vintage bowl i bought a couple of years ago, put some moss out of the garden on the naked earth and finally put a labbit, designed by Frank Kozik, on the moss. I know, this maybe don't seems to be an eastern decoration, but it's my answer to this competition. Don't be so serious, life is too short ;)
Other stylings you'll find on Pinterest or on Igor's and Judith's blog!
The weekend is near, so enjoy the coming freetime (hopefully)!

Jan






Freitag, 21. Februar 2014

Urban Jungle Blogger



Hej!

Gestern wurde ich von Igor (happyinteriorblog) via Instagram gefragt, ob ich nicht auch bei den Urban Jungle Bloggers mitmachen wolle, da ich ja viele Zimmerpflanzen hätte. Und nun seht ihr, wie ich mich entschieden habe.
Monatlich gibt es immer verschiedene "Aufgaben", welche von dem jeweiligen Blogger gelöst werden sollen. Diesen Monat besteht sie darin, dass man eine Pflanze in drei verschiedenen Varianten zeigt. Ich habe  mich für meinen Kaktus entschieden. Ich zeige euch in den drei Möglichkeiten meine Lieblingsrichtungen, die ich immer auf Seiten wie Pinterest (FOLGT MIR!) oder auf Blogs für mich herausfiltere und die in meiner Wohnung unterschiedliche Schwerpunkte setzen, teilweise hat jeder Raum oder Bereich eine andere Gewichtung. Es gab so viele Ideen, dass ich mich nur schwer für drei entscheiden konnte, aber hier sind sie:

Hej to all of my english speaking followers who came over from Instagram!

Igor from happyinteriorblog asked me, if i want to join #urbanjunglebloggers. That's a community or a project, which shows how to live with plants at home. I love plants as long as i can think so i was really interested in it. For more information please take a look to Igor's or Judith's blog JOELIX. Both of them are the initiators of these project. 
Today i'll show you one plant in three different ways. This was the competition of the month. I choose my cacti, the second thing was to think a about different styles. There were so much options for me that i couldn't decide which one i should choose. I like a lot of styles and every room or space in my small flat has another main focus. I got a lot of inspiration by other blogs and pinterest (you can follow me here) But after all here are the results:




Styling 1: Natürlich
Ich glaube, dass das der Stil ist, welcher mich am längsten begleitet. Schon als Kind hatte ich in meinem Zimmer viel Holz und natrüliche Materialien (allerdings nicht unbedingt so schön ...) Mineralien wie die Sandrose bekam ich auch schon von meinem Onkel und Opa geschenkt und sie sind immer schöne Erinnerungsstücke, welche ab und an mal wieder hervorgekramt und präsentiert werden, New York will hingegen von mir noch besucht werden. Das Holzspielzeug habe ich von Muji, einem meiner Liebliungsshops. Aber für nächstes Jahr gibt es andere Reisepläne, später mal mehr dazu.

Styling 1: Natural
I think this is the style i carried with me since i was a child. I grew up with a lot of wooden furniture (but not all of them were so beautiful ...). I also got some minerals like this desert rose from my uncle and my grandfather when i was a child, sometimes i decorate with them, because they're full of memories. The wooden New York pieces are from Muji, by the way one of my favorite shops. Someday i'll visit NYC, but next year i'll travel to another interesting country, stay tuned.



Styling 2: Vintage
Das war ja auch abzusehen. Nicht umsonst habe ich diesen Blog vor nun fast drei Jahren gegründet und dabei enorm viel gelernt, gesehen und nicht zu letzt auch viele neue Menschen kennengelernt, welche genauso eingestellt sind wie ich. Obwohl ich im Wohnbereich nicht wirklich Fan von roter Farbe bin, so dominiert sie hier doch das Bild. Ja, bei Vintage mache ich eine Ausnahme. Passend dazu die Geschichtsbücher, welche ich mal von meiner Tante geschenkt bekam. Ein weiteres Geschenk, die Pilea, sie wächst und bekommt auch schon Ableger, juhuuu.

Styling 2: Vintage
Of course i'll choose a vintage style. That is also the reason for starting a blog three years ago. Unfortunately the blog didn't got so popular, but that's ok. I got to know so much friendly people and so much information. And this is the result, the present me. 
Obviously this picture or style is full of red things, i think it's the dominating color here. My favorite colors are not so intense. I prefer neutral tones and blue. (Also my favorite color in fashion). But in vintage red is ok and i really like that kind of red. The books are about history and were a gift form my aunt, another gift is the Pilea, which i got from a working colleague.



Styling 3: Monochrom
Ich habe immer wieder mal Phasen, in denen ich auf Farbe gut und gerne verzichten kann. Die Dose passte perfekt zu dem Kaktus, ich finde die graue Farbe harmoniert gut mit dem Metall. Die Kerzenständer sind aus dem Pariser Laden Merci und sind von der italienische Marke clippe, und die Acrylaufbewahrung ist von Muji. Diesen Style findet ihr bei mir im Badezimmer und teilweise in der Küche wieder. Ich könnte so allerdings nicht nur wohnen.

Styling 3: Monochrome
Sometimes i do not like colors at all and need a clean space. The tin fits perfectly to the grey-green cacti and i like the industrial thing. The candleholders are from the italian brand clippe. I bought them at Merci last summer, the acryl container is from Muji. A style like this you'll find in my bathroom and parts of my kitchen, in the living area i prefer different styles. But finally i couldn't live in a flat without colors.

Alle diese drei Stile repräsentieren meinen Geschmack, der immer wieder variiert und unterschiedlich gewichtet ist. Was gefällt dir am besten?!

All these three styles representing my taste, which changes a lot, sometimes everyday. Which one do you like most and what do you think about my statement?!

Donnerstag, 20. Februar 2014

MARTa

Nachdem ich mein Praktikum letztes Jahr im September dort verbracht habe, bin ich mit dem Haus und dem Kollegium immer noch verbunden. Schließlich wurde ich erfolgreich in den Kreis der Jungen Freunde getrieben, eine Gemeinschaft, die Workshops anbietet, sich mit aktuellen Ausstellungen im MARTa aber auch in anderen Museen in der Umgebung beschäftigt. Es ist immer wieder schön, sich mit kunstinteressierten Menschen auseinanderzusetzen und letzten Endes ergeben sich auch Freundschaften daraus. Achja, das wichtigste, ich werde immer auf dem Laufenden gehalten, was gerade so läuft ;)

Letzte Woche war es dann so weit, die neue Ausstellung, welche ich in meinem Praktikum bereits in den Grundzügen mitbekam, wurde feierlich eröffnet. Dieses Mal handelt sie von mobilen Soundsystemen, einem Themengebiet, welches nach Angaben der MARTa-Mitarbeiter, noch nie wirklich behandelt wurde. Die Ausstellung hat den verheißungsvollen Namen "Booster - Kunst, Sound Maschine" (bei der Namensfindung war ich anwesend, wer hätte gedacht dass das so schwer ist einen passenden Namen zu finden?!).
In Grundzügen wusste ich daher, was mich erwartete, zudem habe ich den Gastkurator, Nik Nowak, persönlich kennenlernen dürfen. Er steuerte den Soundpanzer bei, den ihr unten bei den Bildern sehen könnt.










Was wurde gezeigt? Maschinen die Geräusche produzierten, Geschichten erzählten, oder einfach als Skulptur verstanden werden sollten, dabei aber durch den Klang unterstützt wurden. In dem Saab auf dem letzten Bild kann man sich reinsetzen, dann läuft ein dreitägiger Sound ab, der immer unterbricht, wenn eine Tür geöffnet wird.
Jedoch gab es nicht nur Objekte zu bewundern, sondern es wurden auch Performances dargeboten. Ehrlich gesagt, kann ich mit dieser Kunstart immer noch nicht viel anfangen. Ist es Kunst? Und wenn nein, was dann? Ich finde es wichtig, dass sich diesem Thema genähert wird, in meiner Uni werden ebenfalls Performancekurse angeboten. Auch wenn ich mich persönlich diesem Themengebiet noch widmen muss, so ist es doch toll mal eine solche Kunst live mitzuerleben.

Wer also mal Lust hat, sich Kunst für die Ohren anzuschauen und -hören, der sollte unbedingt mal das MARTa besuchen, die Ausstellung läuft bis zum 1. Juni. Wer zudem noch Interesse an Architekturfotografie hat, der möge bis Ende März noch vorbeischauen, solange läuft nämlich noch Iwan Baans Ausstellung "52 Wochen, 52 Städte". Übrigens findet ihr Iwan Baan auch auf Instagram. Also los!!

Hälsningar,

Jan