Mittwoch, 18. April 2012

Hamburg meine Perle

Moinmoin, von meiner Stelle. Und gleich komme ich wieder mit einer Entschuldigung an, traurig traurig! Leider fehlt mir mal wieder die Zeit, aber gestern hab ich meine erste Abiprüfung absolviert, mehr oder minder erfolgreich.
Aber genug davon, denn geschrieben ist geschrieben. Am Anfang muss ich sagen, dass war wahrscheinlich das Highlight des Jahres!
Nach drei Stunden, dreimal Umsteigen, zweimal Angst, dass ein Zug bereits abgefahren ist, haben wir es geschafft, Hamburg! Wir, das sind übrigens meine Tante und ich, sie ist teilweise genauso verrückt aber davon vllt. später ...




Nachdem wir das Hotelzimmer bereits zu unserer Ankuft gegen 12 Uhr betreten konnten, konnte es schließlich auch schon losgehen. Im warsten Sinne des Wortes. Aber kurz eine Hotelreview, wer wenig Geld für ein super Interior haben will, sollte sich ein Zimmer im Motel One besorgen. Das Zimmer war kompakt, aber ich bin in Hamburg und möchte mein Zimmer sowieso nur zum Schlafen nutzen! Die Materialien, die verwendet wurden, haben eine hohe Qualität, Artemidelampen, eine tolle Tapete in Lederoptik (Foto könnt ihr übrigens in der Collage oben sehen). Wie sich nachher leider herausstellte war irgendwas mit der Klimaanlage nicht in Ordnung oder ich bin einfach in den Wechseljahren, jedenfalls konnte ich diese Hitze nicht ab (die Hitze setzte sich leider am nächsten Tag in vielen Geschäften fort). Ansonsten war es erstaunlich ruhig, wenn man bedenkt dass das Hotel an einer vielbefahrenen Straße liegt, und ja, dass kann damit zusammenhängen, dass wird das Fenster zum Hinterhof hatten. In der Lobby standen Sessel von Fritz Hansen und auch der berühmte Eggchair von Arne Jacobsen. Alles ist in edlem Grau-Braun gehalten, mit Türkisen Akzenten, wie das Logo des Hotels (gibts auch in anderen deutschen Städten).

Auf auf zum Schanzenviertel! Tja, auch wenn man eine Navigation in seinem Apfeltelefon hat, sollte man ab und an auf sein Handy gucken und nicht ziellos einen Kilometer durch Hamburgs Rotlichtviertel machen, das war wirklich nicht geplant :D Dann haben wir es dennoch geschafft, und danke für die tollen Tipps, die Läden die wir dort gesehen haben waren echt der Hammer, baqu, Genbrug, Perle und viele mehr haben unseren Weg gekreuzt. Hätten wir am Abend nicht einen Tisch und so weiter bestellt, so wäre ein längerer Aufenthalt Pflicht gewesen.

Denn um 18 Uhr hatten wir eine Reservierung für das 20up im Riverside Hotel, eine Location die sich echt lohnt! Das Hotel alleine ist ja schon echt super, aber das hat dem ganzen noch das i-Tüpfelchen gegeben. Die Einrichtung ist ganz schlicht, der Blick wird durch die riesigen Fenster auf ganz Hamburg gelenkt, da die Bar im 20 Stockwerk des Hotels liegt (wär hätte das gedacht xD). An den Wänden waren Drahtmatten, die, jenachdem wo man stand, in unsterschielichsten Farben schillerten.
 Doch wer nun denkt, dies wäre der Höhepunkt, der hat sich geirrt. Nach einem leckeren Cocktail (manmanman, der brachte einen ganz schön ins Wanken, ich trink ja auch nie was :D hieß übrigens Green Pearl) ging es gleich weiter zum Fischmarkt und ab ins Henssler und Henssler, wär Steffen Henssler nicht kennt kann sich hier bei Wiki schlau machen. Ich bin schon seit längerem dem asiatischen Essen verfallen, und unser Tagesmenü hatte auch eine gehörige Portion Asia in sich, geschickt kombiniert und interpretiert.

Erster Gang: Dorade auf Tomatensalsa mit Focaccia





Zweiter Gang: Dreierlei Garnelenspieße mit unterschiedlichen Dips


Dritter Gang: Kabeljau in Bananenblatt mit Misosoße (Ich liiiiiebe Miso, das Bananenblatt war übrigens zu)


Und finally, der vierte Gang: Zwei unterschiedliche Sorten Sushi

da hatte doch tatsächlich jemand genascht, das Foto kam zuspät
Nach diesem reichlichen Essen waren wir pickepacke-voll. Der Chef war auch persönlich da, auch wenn ich ein Foto mit ihm hätte haben können, ich stehe nicht auf sowas :D. Schlafen war ja wie oben bereits erwähnt etwas schwierig, zudem erschraken wir immer, als wir die Schlüsselkarte in eine Vorrichtung steckten, damit wir Strom hatten, und plötzlich der Fernseher anging XD.

Der nächste Tag stand dann ganz im Zeichen des "Shoppens". Aber zunächst etwas zum Frühstück, die Brötchen und Croissants waren frisch, genauso wie der Obstsalat. Für 7,50€ Zuschlag kann also nicht gemeckert werden, auch wenn man bedenkt, das man auch kostenloses Interwebs auf dem Zimmer genießen konnte. Einziges Manko, etwas zu wenig Plätze, wir waren aber noch früh genug dran.
Der Herr von Welt benötigte noch ein hellblaues Hemd, eine Krawatte und Anzugschuhe für die Zeugnisvergabe am 30.06., bei Zara sind wir dann fündig geworden. Ein weiterer wichtiger Tagespunkt war die neueröffnete Wäscherei am Mexikoring. Unglaublich tolle Sachen, leider auch zu unglaublichen Preisen, aber meine Einkäufe habt ihr ja bereits gesehen.



Den restlichen Tag gings dann zu Muji, Habitat, Zara Home und weitere tolle Läden in der Altstadt. Gesehen: Leo Bartsch von Queensbeery, die es darauf anlegte erkannt zu werden und laut über sich mit einem Bekannten sprach :D peinlich. Und dann war der Nachmittag auch schon vorbei, am Bahnhof musste ich feststellen, dass Schöner Wohnen eine Woche später, also heute erscheint. Nach weiteren drei Stunden, Minuten des Banges, wieder die Züge, waren wir schließlich kurz nach 20 Uhr wieder in der Heimat. Schön wars und hier nochmal einen gaaaanz großen Dank an meine Tante und meinen Onkel, die mir diese Reise als Pre-Abigeschenk schenkten.

Und euch noch einen guten Start in das Wochenbergfest, oder auch Mittwoch genannt, euer Jan

Kommentare:

  1. Das hört sich nach einem wunderbaren, leckeren und abwechslungsreichen HH-Trip an! Wunderbar! Schöne Impressionen.

    Ach, das Abi haste bald in der Tasche, klappt bestimmt alles ;)

    Liebe Grüße

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  2. ich glaube dir hat es gefallen ;) drei std. finde ich ok mit der bahn, da kann man ja fast früh am morgen hin und abends zurück! Henssler finde ich grauenhaft und sushi auch :D die bullerei von mälzer mag ich!
    viel glück noch beim weiteren abi!!

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  3. Ein super Bericht - wer Hamburg noch nicht oder kaum kennt, kann sich jetzt schön durchhangeln! Und das Essen und die Cocktails: herzlich willkommen - dafür bin ich ja mehr als empfänglich!

    Dir auch einen tollen Berg-Mittwoch, liebe Grüße,
    Steph

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